Immer wieder hört man von Abzocke oder Abofallen im Internet.
Das sind Webseiten, die mit scheinbar kostenloser Software, Gedichten, Routenplanern oder sonstigen Dingen locken. Um jedoch an die gewünschten Inhalte zu kommen, muss man sich mit Name und Adresse registrieren.
Spätestens an dieser Stelle sollten beim erfahrenen Internetnutzer die Alarmglocken läuten. Wieso soll man Name und Adresse für ein scheinbar kostenloses Angebot angeben? Ein Blick in die AGB fördert oft den Grund zu Tage: Man schließt ein kostenpflichtiges Abo ab.
Übersieht man den Hinweis und klickt weiter, kommen bald Zahlungsaufforderungen und Mahnungen von Anwälten und Inkassobüros. Ich würde diese einfach ignorieren. Erst, wenn ein Mahnbescheid vom Amtsgericht kommt, müsste man reagieren (Forderung bestreiten und zurücksenden). Fertig. Allerspätestens ab hier wird man von denen nichts mehr hören. Denn jetzt müssten die Klage einreichen und beweisen, dass eine Forderung besteht.
Wenn man den Hinweis auf die Kosten nicht entdeckt hat, braucht man auch nichts bezahlen.
Ausführlicheres steht im Artikel von c't: http://ct.de/-797550
Tipp: Niemals persönliche Daten für scheinbar kostenlose Downloads etc. angeben!
Geben Sie Daten nur an, wenn Sie sich bewusst sind, dass Sie für eine Leistung auch etwas bezahlen wollen oder die Leistung auch wirklich kostenlos ist! Bei kostenlosen Angeboten sollte man sich fragen, wozu der Anbieter die persönlichen Daten braucht. Möglicherweise werden diese verkauft (Adressenhandel).
Update 21.10.2010
Die Stiftung Warentest gibt ebenfalls die einzig richtige Empfehlung: Nicht zahlen. Der Artikel kann hier nachgelesen werden.